CROSSKLINIK

Sportmedizin

Aktive Menschen mit unterschiedlichen Verletzungen und Erkrankungen stehen im Zentrum unserer Tätigkeit. Im Zusammenspiel von Orthopädie, Manueller Medizin, Sportwissenschaft und Biomechanik bieten wir innovative Behandlungskonzepte. Wir behandeln Kinder ebenso wie ältere Menschen, Freizeitsportler und professionelle Athletinnen und Athleten. Sie alle profitieren täglich von unserem Fachwissen und unserer Kompetenz im Bereich Prävention und auch der Therapie.

Finden sie hier ihre Spezialist:innen.

Dr. Andreas Gösele-Koppenburg

LEITER SWISS OLYMPIC
MEDICAL CENTER

Dr. Gregor Deitmer

FACHARZT FÜR ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE & TRAUMATOLOGIE

Dr. Frances Weidermann

FACHÄRZTIN FÜR ORTHOPÄDIE & UNFALLCHIRURGIE, SPORTMEDIZIN SEMS

VON SPORTLERN FÜR SPORTLER

Sportmedizin

INFILTRATIONEN/ULTRASCHALLGESTEUERTE INTERVENTIONEN AM BEWEGUNGSAPPARAT

LOGENDRUCKMESSUNG BEIM CHRONISCHEN KOMPARTMENTSYNDROM (LOGENSYNDROM)

Behandlungsstrategie

Sportverletzungen sind immer Stresssituationen, in denen es gilt, so schnell wie möglich die richtige Diagnose zu stellen und eine optimale Therapie einzuleiten. Diese Grundsätze gelten für Spitzen- ebenso wie für Breitensportler. Die langjährige Erfahrung unseres Ärzteteams und unserer Therapeuten, aber auch die Kenntnis modernster Behandlungsmethoden prägen unsere Therapie. Dabei geht es nicht immer darum, den Sportler so schnell wie möglich, sondern vielmehr so gesund wie möglich, zurück zum Sport zu bringen.

Behandlungsangebot

  • Sportverletzungen (Notfallsprechstunde, Abklärung und Zweitmeinung)
  • Vorderer Knieschmerz, Runner’s- und Jumper’s knee
  • Hüft- und Leistenschmerz
  • Fuss- und Achillessehnenbeschwerden
  • Logensyndrome
  • sportbedingte Rückenschmerzen
  • sportbedingte Schulterschmerzen
  • Muskelverletzungen; Sehnenverletzungen
  • Manuelle Medizin und osteopathische Techniken
  • Konservative Orthopädie inkl. Infiltrationstherapie
  • Stosswellentherapie
  • Molekulare Orthopadie (platelet rich plasma)
  • EMS (Elektrische Muskelstimulation) Rehabilitation und Training
  • Sportphysiotherapie und Trainingstherapie

Die häufigsten Fragen

FAQ - Sportmedizin

Eine Sportärztin ist spezialisiert auf Diagnose und Behandlung von Beschwerden am Bewegungsapparat – mit besonderem Fokus auf sportlich aktive Menschen. Typische Gründe für einen Besuch in der Sportmedizin der Crossklinik Basel sind Schmerzen an Muskeln, Sehnen oder Gelenken, Überlastungsschäden, akute Sportverletzungen sowie Fragen zur Trainingssteuerung und Prävention. Auch ohne akute Verletzung ist die Sportmedizin die richtige Anlaufstelle – etwa bei anhaltender Müdigkeit, unerklärlichem Leistungsabfall oder Fragen zu Sport in besonderen Lebensphasen (z.B. Schwangerschaft, Wechseljahre).

In der Sportmedizin der Crossklinik Basel behandeln wir das gesamte Spektrum sportbedingter Beschwerden. Häufig sind: Achillessehnenentzündung und Patellasehnenentzündung (Jumpers Knee), Knieschmerzen (Runners Knee / IT-Band-Syndrom), Hamstringverletzungen, Tennisellbogen, Stressfrakturen, Muskelverletzungen, Schulterinstabilitäten sowie chronische Überlastungsschäden an Sehnen und Gelenken. Sportmedizin bedeutet nicht nur Verletzungsbehandlung – sondern auch gezielte Beratung zu Trainingsgestaltung, Regeneration und Prävention.

In der Schweiz können Sie in den meisten Fällen direkt einen Termin in der Sportmedizin der Crossklinik Basel vereinbaren – ohne Überweisung des Hausarztes. Ob eine Überweisung für Ihre Krankenkasse notwendig ist, hängt von Ihrem Versicherungsmodell (z.B. HMO-Modell) ab. Bei Unsicherheit beraten wir Sie gerne vorab telefonisch. Als Swiss Olympic Medical Center sind wir anerkannte Anlaufstelle für Sportlerinnen und Sportler auf allen Leistungsniveaus – vom Hobbyläufer bis zur Nationalmannschaft.

Zu Beginn führen wir ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden, Ihre sportliche Vorgeschichte, Trainingsumfang und Ziele. Danach folgt eine klinische Untersuchung, die auf Ihren Sport und Ihre Beschwerden abgestimmt ist. In der Crossklinik Basel führen wir direkt im Termin häufig eine Ultraschalluntersuchung durch – das ermöglicht eine sofortige Diagnose ohne Wartezeit auf externe Bildgebung. Am Ende erhalten Sie einen individuellen Behandlungsplan mit konkreten nächsten Schritten: Therapie, Training, Prävention.

Ultraschall ist eine schnelle, strahlenfreie Bildgebungsmethode, mit der Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke direkt sichtbar gemacht werden können. In der Sportmedizin der Crossklinik Basel ist der Ultraschall ein zentrales Diagnostikinstrument – weil er Verletzungen in Echtzeit und in Bewegung beurteilt. Das ist bei Sehnenerkrankungen besonders wertvoll, denn eine Sehne verhält sich unter Spannung anders als im Ruhezustand. Ausserdem können wir Infiltrationen unter Ultraschallkontrolle punktgenau durchführen – für maximale Sicherheit und Wirksamkeit.

MRT und Ultraschall ergänzen sich – aber der Ultraschall hat in der Sportmedizin einige entscheidende Vorteile: Er ist sofort verfügbar (kein Warten auf Termin), kostengünstiger, erlaubt eine Untersuchung in Bewegung (dynamisch), ermöglicht den direkten Seitenvergleich und kann auf weitere Strukturen ausgedehnt werden. Zudem können wir unter Ultraschallsicht Behandlungen wie Infiltrationen oder Nadelfenestrierungen direkt durchführen. Das MRT bleibt das Mittel der Wahl bei tiefliegenden Strukturen, Knochen und komplexen Befunden im Knieinneren oder der Hüfte.

Bei einer ultraschallgesteuerten Infiltration wird die Nadel unter direkter Sichtkontrolle per Ultraschall exakt an die betroffene Struktur geführt – ob Sehne, Schleimbeutel oder Gelenk. Diese Technik ist in der Crossklinik Basel Standard, weil sie deutlich präziser ist als eine Injektion ohne Bildgebung: Die Treffsicherheit steigt, Risiken sinken. Eingesetzt wird die Infiltration bei Entzündungen, Reizzuständen oder Schmerzen, die lokal behandelt werden sollen. Mögliche Medikamente: Kortison, Hyaluronsäure, PRP (Eigenblut). Die Entscheidung treffen wir immer individuell nach Untersuchung.

Bei der Eigenblutbehandlung (PRP = Platelet Rich Plasma) wird dem Patienten eine kleine Menge Blut entnommen, aufbereitet und konzentriert – und dann unter Ultraschallkontrolle in die betroffene Stelle injiziert. Die enthaltenen Wachstumsfaktoren sollen die natürliche Heilung fördern. In der Crossklinik Basel setzen wir PRP besonders bei chronischen Sehnenerkrankungen (z.B. Achillessehne, Patellasehne, Epicondylitis) ein, wenn andere Massnahmen nicht ausreichend geholfen haben. Die Evidenz ist wachsend – besonders bei Sehnenerkrankungen. Ob PRP für Sie geeignet ist, besprechen wir nach der Untersuchung.

Das kommt auf die Art der Beschwerden an – und das ist keine Floskel, sondern medizinisch relevant. In der Sportmedizin der Crossklinik Basel empfehlen wir: Angepasste Bewegung ist in vielen Fällen besser als vollständige Pause. Wichtig ist, die Belastung so zu reduzieren, dass die Schmerzen beim Sport maximal 3 auf einer Skala von 1–10 betragen – und sich nach dem Training normalisieren, nicht verschlimmern. Bei akuten Verletzungen (Schwellung, Instabilität, starke Schmerzen) gilt: Stop sofort und Abklärung. Eine sportmedizinische Beratung hilft, die Grenze sicher zu ziehen.

Sportverletzungen heilen sehr unterschiedlich – je nach Gewebetyp, Schweregrad und Behandlungsbeginn. Als Faustregel gilt: Muskel: 2–6 Wochen. Bänder: 4–12 Wochen. Sehnen (chronische Erkrankungen): 3–6 Monate. Knochen (Stressfraktur): 6–12 Wochen Entlastung. In der Crossklinik Basel beschleunigen wir die Heilung mit gezielter Therapie (Physiotherapie, Infiltrationen, Stosswelle) und geben klare Empfehlungen für den Wiedereinstieg in den Sport. Eine frühzeitige sportmedizinische Behandlung kann den Heilungsprozess deutlich verkürzen.

Der Wiedereinstieg erfolgt in der Crossklinik Basel immer nach dem Prinzip: Schmerzfreiheit zuerst, Belastungssteigerung schrittweise. Wir orientieren uns an vier Kriterien: volle Beweglichkeit, Schmerzfreiheit bei sportspezifischen Belastungen, ausreichende Kraftsymmetrie zur Gegenseite (mind. 80–90%) und sichere Koordination. Ein zu früher Wiedereinstieg erhöht das Rückfallrisiko erheblich – besonders bei Sehnen- und Bandverletzungen. Wir begleiten Sie mit einem strukturierten Return-to-Sport-Protokoll.

Dr. Frances Weidermann ist eine der wenigen Sportärztinnen im DACH-Raum, die sich gezielt mit den sportmedizinischen Besonderheiten von Frauen befasst. Dieses Thema wird in der allgemeinen Sportmedizin noch immer zu wenig berücksichtigt – obwohl Frauen spezifische Verletzungsrisiken, Hormonschwankungen und physiologische Besonderheiten mitbringen, die direkten Einfluss auf Training und Gesundheit haben.

Frauen haben ein anatomisch breiteres Becken, was die Knie- und Hüftbelastung beim Sport beeinflusst – ein Faktor beim erhöhten ACL-Risiko bei Sportlerinnen. Hormonschwankungen über den Zyklus beeinflussen Bandlaxizität, Muskelfunktion und Verletzungsanfälligkeit. Das sogenannte Female Athlete Triad – das Zusammenspiel aus Energiemangel, Zyklusstörungen und verringerter Knochendichte – ist bei Ausdauersportlerinnen besonders relevant. In der Crossklinik Basel berücksichtigen wir diese Faktoren gezielt in Diagnose, Therapie und Trainingsberatung für Sportlerinnen.

Das Female Athlete Triad bezeichnet das gemeinsame Auftreten von drei Problemen: Energiemangel (häufig durch zu geringe Kalorienaufnahme relativ zur Trainingsbelastung), Zyklusstörungen (bis hin zur Ausbleibung der Periode) und verringerter Knochendichte (Osteoporose-Risiko). Betroffen sind häufig Ausdauer- und Ästhetiksportlerinnen (Laufen, Triathlon, Kunstturnen, Ballett). In der Crossklinik Basel klären wir diese Faktoren bei entsprechenden Beschwerden systematisch ab und arbeiten eng mit Ernährungsmedizin und Gynäkologie zusammen.