CROSSKLINIK

HANDCHIRURGIE

Ihre Spezialist:innen für ihre Hände.

Unsere Hände sind sehr komplexe Organe. Mit Ihnen können wir sprechen, kreieren, greifen zum Begreifen. Durch das Tasten und Berühren können wir heilen und unsere Gefühle ausdrücken. Sie werden aufgrund ihrer hochentwickelten, aussergewöhnlich vielfältigen Fähigkeiten auch als ein Werkzeug des Geistes bezeichnet.

Finden sie hier ihre Spezialist:innen.

Dr. Stefania Brunetti

FACHÄRZTIN FÜR HAND
CHIRURGIE, ORTHOPÄDIE
& TRAUMATOLOGIE

Dr. Eva Glauser

FACHÄRZTIN FÜR
HANDCHIRURGIE &
CHIRURGIE

Dr. Katharina Schregenberger

FACHÄRZTIN FÜR
HANDCHIRURGIE

Dr. Evelin Soleman

FACHÄRZTIN FÜR
HANDCHIRURGIE

Beschwerden & Behandlung

HAND

DIAGNOSTIK

Die Diagnostik in der Handchirurgie ist ein wichtiger Bestandteil der Behandlung von Handverletzungen und -erkrankungen. Grundlage der Diagnosestellung stellt die Untersuchung der betroffenen Hand durch den Handchirurgen dar. Je nach Problematik und Fragestellung können verschiedene diagnostische Verfahren helfen eine genaue Diagnose zu stellen bzw. einen Behandlungsplan aufzustellen. Mit dem Röntgen und dem Ultraschall haben unsere Handchirurginnen bereits erste Hilfsmittel zur genaueren Diagnostik. Weitere diagnostische Möglichkeiten bieten die Computer- sowie Magnetresonanztomographie.

THERAPIE

Die Therapie in der Handchirurgie umfasst eine Vielzahl von Behandlungsoptionen, immer mit dem Ziel die Funktion der Hand wiederherzustellen. Oft können Verletzungen und Erkrankungen konservativ, das heisst ohne Operation behandelt werden. In bestimmten Fällen können zudem Infiltrationen weiterhelfen. Je nach Problematik stellt jedoch eine Operation die zielführendste Behandlungsmethode dar. Dabei kommen verschiedene operative Verfahren, unter anderem auch Gelenkspiegelungen und minimalinvasive Verfahren, zum Einsatz. Sowohl in der konservativen Behandlung wie auch nach Operationen arbeiten wir eng mit unseren Ergotherapeutinnen zusammen.

ERGOTHERAPIE

In der Ergotherapie stellt die Handtherapie eine spezialisierte Behandlungsform dar. Sie konzentriert sich auf die die Behandlung von Verletzungen und Erkrankungen der Hand.

Die häufigsten Fragen

FAQ - HANDCHIRURGIE

Das Karpaltunnelsyndrom entsteht, wenn der Nervus medianus im Handgelenk eingeengt wird. Typische Beschwerden sind Kribbeln, Taubheit und Schmerzen in Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger – häufig nachts besonders ausgeprägt. In der Crossklinik Basel behandeln wir das Karpaltunnelsyndrom je nach Schweregrad: Bei leichten Formen sind Nachtlagerungsschienen und entzündungshemmende Infiltrationen oft wirksam. Bei stärkeren oder anhaltenden Beschwerden empfehlen wir eine operative Spaltung des Karpalbandes – ein kleiner Eingriff von 15–20 Minuten, der ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt wird und eine sehr hohe Erfolgsrate hat. Die Erholung dauert je nach Tätigkeit 2–6 Wochen.

Eine Operation ist sinnvoll, wenn konservative Massnahmen (Schienen, Infiltrationen) die Beschwerden nicht ausreichend lindern, wenn der Nerv bereits nachweisbar geschädigt ist oder wenn Kribbeln, Taubheit und Kraftverlust den Alltag erheblich beeinträchtigen. In der Crossklinik Basel sichern wir die Diagnose mit einer Nervenleitmessung (Elektroneurographie) und einer klinischen Untersuchung. Der Eingriff dauert ca. 15–20 Minuten und wird in der Regel ambulant in Lokalanästhesie durchgeführt. Die meisten Patientinnen und Patienten merken unmittelbar nach der Operation, dass das Kribbeln nachlässt.

Das Kubitaltunnelsyndrom ist die zweithäufigste Nervenkompressions-Erkrankung der oberen Extremität. Dabei wird der Nervus ulnaris am Ellenbogen eingeengt – typischerweise durch dauerhaftes Abstützen oder ungünstige Gelenkstellung. Die Folge: Kribbeln und Taubheit im Ring- und kleinen Finger, manchmal auch Schwächegefühl der Hand. In der Crossklinik Basel führen wir nach Diagnosestellung durch Klinik und Elektroneurographie eine operative Nervendekompression durch. Je nach Befund genügt eine einfache Dekompression vor Ort, in anderen Fällen ist eine Vorverlagerung des Nervs notwendig. Die Nachbehandlung erfolgt mit gezielter Physiotherapie.

Ein schnappender Finger – medizinisch Tendovaginitis stenosans oder Trigger Finger – entsteht durch eine Verdickung der Ringbandstruktur um die Beugesehne. Der Finger hängt oder schnappt beim Beugen und Strecken, in fortgeschrittenen Fällen lässt er sich nicht mehr strecken. In der Crossklinik Basel bieten wir zwei Behandlungswege: Erstens eine ultraschallgesteuerte Kortison-Infiltration, die häufig schon nach einer oder zwei Spritzen wirkt. Zweitens eine kleine operative Spaltung des einengenden Ringbandes – ambulant in Lokalanästhesie, Dauer ca. 10–15 Minuten, mit rascher Wiederherstellung der vollen Handfunktion.

Die Rhizarthrose ist eine Arthrose des Daumensattelgelenks und gehört zu den häufigsten Handerkrankungen, besonders bei Frauen ab 50 Jahren. Sie äussert sich durch Schmerzen an der Daumenwurzel beim Greifen, Drehen oder Tragen. In der Crossklinik Basel beginnen wir mit konservativen Massnahmen: Ergotherapie, spezielle Schienen und ultraschallgesteuerte Infiltrationen. Bei fortgeschrittener Arthrose stehen operative Verfahren zur Verfügung – darunter die Trapezektomie (Entfernung des Trapezknochens) oder moderne Prothesenimplantationen. Welche Methode für Sie individuell am besten geeignet ist, erläutern wir ausführlich im persönlichen Gespräch.

Ein Ganglion ist eine gutartige, mit Gelenkflüssigkeit gefüllte Zyste, die typischerweise am Handgelenk, an den Fingergelenken oder an Sehnenscheiden entsteht. Viele Ganglien sind harmlos und verschwinden ohne Behandlung. Eine Entfernung ist sinnvoll, wenn das Ganglion Schmerzen verursacht, die Handbeweglichkeit einschränkt oder kosmetisch störend ist. In der Crossklinik Basel erfolgt die operative Entfernung ambulant. Je nach Lage dauert der Eingriff 20–40 Minuten, die Erholung ca. 2–4 Wochen. Hinweis: Auch nach operativer Entfernung kann ein Ganglion gelegentlich wiederkehren – das ist biologisch bedingt und kein Behandlungsfehler.

Eine Infiltration an der Hand enthält in der Regel ein Lokalanästhetikum kombiniert mit einem Kortisonpräparat. Das Lokalanästhetikum bewirkt eine kurzfristige Schmerzlinderung innerhalb von Minuten – dieser Effekt hält jedoch nur wenige Stunden an. Die entzündungshemmende Wirkung des Kortisons setzt verzögert ein: In der Regel bemerken Patientinnen und Patienten eine deutliche Besserung erst nach 10–14 Tagen. In den ersten 24–48 Stunden nach der Infiltration können die Beschwerden vorübergehend leicht zunehmen – das ist normal und kein Alarmsignal. Bei ausbleibender Besserung oder deutlicher Verschlechterung melden Sie sich bitte direkt bei uns in der Handchirurgie der Crossklinik Basel.

Nach einer Handoperation in der Crossklinik Basel sind drei Punkte entscheidend für eine komplikationsfreie Heilung. Erstens: Die operierte Hand konsequent hochlagern, um Schwellungen zu minimieren – in den ersten 4–5 Tagen sollte die Hand möglichst nicht herunterhängen. Zweitens: Die verordnete Schmerzmedikation regelmässig einnehmen, auch wenn die Schmerzen noch erträglich sind. Drittens: Alle nicht ruhiggestellten Gelenke (Finger- und Handgelenke) mehrmals täglich aktiv und ohne Belastung bewegen, um die Beweglichkeit zu erhalten. Bei Rötung, starker Schwellung oder Fieber über 38 °C nehmen Sie sofort Kontakt mit uns auf.

In der Regel ist Autofahren nach einer Handoperation für eine gewisse Zeit nicht erlaubt – und das gilt auch dann, wenn die nicht operierte Hand das Steuer übernehmen könnte. Aus versicherungsrechtlichen Gründen empfehlen wir dringend, solange auf das Autofahren zu verzichten, wie die Hand immobilisiert ist oder Sie noch Schmerzmittel einnehmen. Bei Automatikfahrzeugen oder Operationen an der linken Hand ist individuell zu entscheiden – sprechen Sie diesen Punkt bitte bei der Nachkontrolle in der Crossklinik Basel direkt an. Wir beraten Sie, wann eine sichere Rückkehr ans Steuer möglich ist.

Wir empfehlen, am Operationstag Kleidung mit weiten Ärmeln zu tragen, damit der Verband oder die Schiene nach dem Eingriff problemlos Platz findet. Besonders in den Wintermonaten achten Sie bitte auch auf eine entsprechend geeignete Jacke. Für Eingriffe unter Lokalanästhesie müssen Sie in der Regel nicht nüchtern erscheinen. Bei Eingriffen in Regionalanästhesie oder Allgemeinanästhesie erhalten Sie vorab genaue Anweisungen vom Team der Crossklinik Basel. Bitte bringen Sie Ihren Versicherungsausweis und eine Liste Ihrer aktuellen Medikamente mit.

Bei Verletzungen der Hand, Fingerfrakturen oder Sehnenverletzungen gilt: kühlen (Eis in Tuch einwickeln, nicht direkt auf die Haut), die Hand ruhigstellen und möglichst schnell in der Crossklinik Basel oder einer Notaufnahme vorstellen. Nicht jede Handverletzung muss operiert werden – viele Brüche können mit einer Schiene konservativ behandelt werden. Wo eine Operation notwendig ist (komplexe Brüche, Sehnenabrisse, Bänderverletzungen), führen wir diese zeitnah durch, um dauerhafte Funktionseinschränkungen zu verhindern. Eine frühe und korrekte Behandlung ist entscheidend für das langfristige Ergebnis.

Die Handchirurgie der Crossklinik Basel deckt das gesamte Spektrum von Erkrankungen und Verletzungen der Hand und des Arms ab. Dazu gehören: Nervendrucksyndrome (Karpaltunnelsyndrom, Kubitaltunnelsyndrom), schnappender Finger, Rheuma- und Arthrose-bedingte Veränderungen (Rhizarthrose), Ganglien, gutartige Tumore wie Atherome, Lipome und Riesenzelltumoren, akute Handverletzungen und Frakturen sowie komplexe rekonstruktive Eingriffe. Zusätzlich bietet Eva Glauser nervenchirurgische Eingriffe und Dekompressionen an der unteren Extremität an. Für eine persönliche Einschätzung vereinbaren Sie einen Termin direkt in der Crossklinik Basel.