BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE

TRAUMATOLOGIE

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Hüftfrakturen

Hüftfrakturen sind bei Patient:innen im Alter von über 50 Jahren häufig anzutreffen. Man unterscheidet zwischen pertrochantären Frakturen und Schenkelhalsfrakturen. Die pertrochantäre Fraktur tritt im Bereich des grossen Rollhügels auf und beeinträchtigt das Hüftgelenk nicht. Dieser Bruch kann daher erfolgreich mit einem Marknagel stabilisiert werden, wodurch eine sofortige Vollbelastung ermöglicht wird, ohne das Hüftgelenk zu schädigen.

Im Gegensatz dazu liegt der Schenkelhalsbruch so nahe am Hüftkopf, dass die Blutversorgung des Kopfes unterbrochen werden kann. Lediglich bei jungen Menschen kann der Hüftkopf diese Blutversorgungsunterbrechung tolerieren und die Verletzung überleben, wodurch ein Erhalt des Gelenks möglich ist. Wenn der Hüftkopf beschädigt ist, erfordert ein Oberschenkelhalsbruch oft die Implantation einer kompletten Hüftprothese, bestehend aus einem künstlichen Schaft, Kopf und Pfanne. In Fällen, in denen nur ein geringer Anspruch besteht, kann die Implantation einer Hemiprothese von Vorteil sein. Dadurch kann die Gelenkpfanne erhalten bleiben, und es werden lediglich der Schaft und der Kopf ersetzt.

Behandlungsschwerpunkte:

  • Schenkelhalsfraktur
  • Pertrochantärfraktur