crossklinik-basel-karpaltunnelsyndrom

ARTHROSE (GELENKVERSCHLEISS)

Die Abnutzung von Knorpel in Gelenken, die Arthrose, ist eine Verschleisserscheinung. Diese führt zu chronischen Schmerzen sowie Bewegungseinschränkung im betroffenen Gelenk. Die Ursachen für die Beschädigung des Knorpelüberzug sind vielfältig. Am häufigsten handelt es sich um eine altersbedingte Abnutzung. Es können jedoch auch Traumafolgen wie stattgehabte Gelenkbrüche oder Bandverletzungen mit chronisch instabilem Gelenk zu einer frühzeitigen Arthrose führen. In diesen Fällen sind nicht selten auch jüngere Menschen betroffen. Auch spielt die erbliche Veranlagung eine Rolle. Die Sattelgelenksarthrose des Daumens (Rhizarthrose) ist die häufigste degenerative Veränderung der Hand. Ebenfalls häufig tritt die Arthrose an Fingerend- und Mittelgelenken auf (Heberden- bzw. Bouchard-Arthrose).

In einem ersten Schritt kann versucht werden, mit einer gezielten Infiltration von einem Kortisonpräparat in das Gelenk die Symptome zu lindern. Bei wiederkehrender Symptomatik wird dann eine chirurgische Therapie notwendig. Hierbei können Gelenke versteift (insb. Endgelenke) werden oder das Gelenk entfernt und eine sogenannte Sehneninterposition oder Prothesenimplantation durchgeführt werden.