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ARTHRITIS (GELENKENTZÜNDUNG)

Eine Arthritis ist eine Gelenksentzündung. Die Hand ist mit ihren 36 Gelenken nicht selten von dieser Erkrankung betroffen. Typische Symptome sind Schmerzen, Schwellung, Rötung, Überwärmung und Funktionseinschränkung. Als Ursache einer Arthritis kommen Infektion, Kristallablagerungserkrankungen (z.B. Gicht) und Autoimmunerkrankungen (z.B. rheumatoide Arthritis, „Rheuma“) in Frage.

Die Arthritis greift den Knorpel an, was ohne angemessene Behandlung innert kurzer Zeit ein Gelenk zerstören kann. Bei einer infektiösen Arthritis (meistens bakteriell) gilt es, den Eiter im Gelenk so rasch und gründlich wie möglich chirurgisch zu entfernen. Die Begleittherapie erfolgt medikamentös mit Antibiotika. Bei einer rheumatoiden Arthritis und auch bei Kristallablagerungserkrankungen wird zunächst eine medikamentöse Therapie versucht. Bei Versagen dieser Therapie kann versucht werden, die entzündliche Gelenkinnenhaut (Synovia) chirurgisch zu entfernen. Bei zerstörtem Gelenk bleibt nur noch die Gelenkversteifung oder der Einsatz eines künstlichen Gelenks (Prothese).