Das Kniegelenk
Die normale Funktion eines Kniegelenks ist wesentlich von seiner Stabilität, seiner Gelenkachse, vom Zustand des Gelenkknorpels und der Menisken abhängig. Bei Beeinträchtigung einer oder mehrerer dieser Faktoren ist eine raschere Degeneration und Entwicklung einer Kniegelenksarthrose neben Einschränkungen des alltäglichen Lebens als auch der sportlichen Aktivität zu erwarten. Teilweise können Fehlfunktionen durch eine gut trainierte Muskulatur kompensiert werden oder auch den Beschwerdeverlauf im Rahmen degenerativer Gelenkveränderungen verzögern. Grundsätzlich ist die Art und das Ausmass der Schädigung zu bestimmen, um hierauf basierend ein Therapiekonzept zu erstellen.
Bei vorliegender, relevanter Instabilität, welche muskulär nicht kompensierbar ist, muss eine operative Behandlungsstrategie diskutiert werden.
Im Falle von Knorpelveränderungen oder einer (beginnenden) Gonarthrose können neben systemischen Behandlungen auch Injektionen in das Gelenk den weiteren Degenerationsprozess verzögern helfen.
Prinzipiell sollen gelenkerhaltende Behandlungsoptionen gegenüber dem Gelenkersatz favorisiert werden. In der gelenkerhaltenden Behandlung kommen arthroskopische oder offene, achsenkorrigierende Operationstechniken zum Einsatz.
Bei fortgeschrittener Kniegelenksarthrose besteht die Indikation zum teil- oder totalprothetischen Gelenkersatz. Beide Techniken werden in der crossklinik angeboten, neben konventionellen Implantationstechniken bieten wir auch ein navigiertes, computerunterstütztes Operationsverfahren an.
Die crossklinik ist eine von weltweit 5 Kliniken, welche das Nose-to-Knee- Verfahren zur Knorpelzelltransplantation durchführen dürfen.