BEHANDLUNGSSCHWERPUNKTE

TRAUMATOLOGIE

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GELENKSNAHE FRAKTUREN

Bei gelenknahen Frakturen muss die Gelenkfläche stufenlos reponiert und die Fraktur stabilisiert werden, damit sofort mit Bewegungsübungen begonnen werden kann. 1-2 Millimeter grosse Stufen, führen zu Arthrose und Schmerzen. Eine Ruhigstellung des Gelenks kann zu einer Versteifung des Gelenks führen. Der Chirurg/die Chirurgin braucht viel Erfahrung in der Behandlung dieser Brüche. Die Gelenkfläche muss dabei ausreichend freigelegt und sichtbar gemacht werden, ohne dass die Weichteile verletzt werden. Die Implantate müssen mit ausreichend Schrauben in den kleinen Gelenkfragmenten stabil befestigt werden. Häufige Beispiele für gelenknahe Frakturen sind Brüche des Ellenbogens, des Handgelenks, des Knies und des oberen Sprunggelenks.

Bei der lateralen Tibiaplateaufraktur, einem Bruch der äußeren Gelenkfläche des Unterschenkels, wird die äussere Gelenkfläche durch einen kleinen Schnitt unterhalb des Meniskus freigelegt, die Gelenkfläche nach oben geschoben und mit einer speziell für diese Art von Frakturen angefertigten Platte stabilisiert. Ist auch die hinteren Gelenkfläche betroffen, wird auch die Kniekehle eröffnet und nach Freilegung der Knochen mit einer Platte fixiert. In diesem Fall muss auf die grossen Gefässe in der Kniekehle Rücksicht genommen werden.

Behandlungsschwerpunkte:

  • Distale Radiusfraktur
  • Ellenbogenfraktur
  • Schulterfrakturen
  • Tibiaplateaufraktur
  • Malleolarfraktur
  • Fussfrakturen